Augsburger Panther
23. September 2018
Sonntag, 19:00
Curt-Frenzel-Stadion, Augsburg
1 : 2
(0:0 / 0:1 / 1:0)
38 Torschüsse 33
22 Strafen 36
Eisbären Berlin

Schiedsrichter

Hauptschiedsrichter: Iwert, Rantala

Linienrichter: Gaube, Tschirner

Torschützen

1. Drittel:
Keine Treffer

2. Drittel:
0:1 (25:59) Micki DuPont

3. Drittel:
1:1 (44:30) Simon Sezemsky (David Stieler)

Overtime:
1:2 (63:30) Colin Smith 

Spielbericht

Die Augsburger Panther mussten die dritte Niederlage in Folge hinnehmen, erkämpften sich gegen die Eisbären Berlin aber immerhin einen Punkt. Der AEV unterlag gegen den Vizemeister unglücklich mit 1:2 nach Verlängerung. Den einzigen Treffer für die Panther erzielte Simon Szemsky (45.) zum zwischenzeitlichen Ausgleich. Für Berlin waren Micki DuPont (26.) und Colin Smith (64.) erfolgreich.

McNeill wieder dabei - Roy im Tor

Im Vergleich zur Niederlage in München konnte Mike Stewart wieder auf den frischgebackenen Papa Patrick McNeill zurückgreifen. Das Tor hütete Olivier Roy. Doch der Panthergoalie konnte ich im ersten Drittel nur selten auszeichnen. In einem Durchgangl mit wenigen Chancen wurde es fast ausschließlich vor dem Tor der Gäste gefährlich. 

Die erste Chance hatte Matt White, aber er scheiterte an Kevin Poulin im Kasten der Eisbären (8.). Marco Sternheimer setzte zudem nach tollem Zuspiel von Drew LeBlanc den Puck aus kurzer Distanz wenig später knapp neben das Tor (9.). Auch Sahir Gill verpasste freistehend die Führung (12.) und in Unterzahl fand White in Poulin erneut seinen Meister (17.). Die Panther konnten zudem eine 92-sekündige doppelte Überzahl nicht nutzen. 

DuPont bringt Eisbären in Führung

Auch im zweiten Durchgang blieben Torraumszenen Mangelware. Eine gefährliche Situation nutzten die Eisbären allerdings zur Führung: DuPont zog aus der Distanz ab, der Puck ging durch die Beine von Roy und trudelte über die Linie. Die Unparteiischen bemühten den Videobeweis, aber dort war zu sehen, dass der Hartgummi die Torlinie minimal überschritten hatte (26.).

Anschließend wurde es ruppig: Immer wieder gerieten Spieler beider Mannschaften aneinander und die Strafbänke waren üppig gefüllt. Doch weder bei numerischer Gleihheit noch im Powerplay konnten sich die Teams große Chancen erspielen. 

Erst in der Endphase des zweiten Drittels wurde es wieder gefährlich: Die Eisbären hätten durch Brandan Ranford (35.) und Marcel Noebels (37.) erhöhen können, aber Roy parierte jeweils stark.

Sezemsky gleicht aus

Der dritte Abschnitt begann dann mit einem Paukenschlag, denn gerade einmal 13 Sekunden waren gespielt, als Matt Fraser eine Riesenchance hatte, aber Poulin wehrte mit einem ganz starken Reflex ab (41.). Doch die Panther setzten nach und spielten nun druckvoller - auch mit einem Mann mehr, denn im achten Powerplay klappte es endlich mit dem Ausgleich. Sezemsky traf aus der Distanz und die Zuschauer konnten endlich jubeln (45.). 

LeBlanc hatte wenige Sekunden später sogar das 2:1 auf dem Schläger, aber der Spielmacher vergab (45.) ebenso wie Thomas Holzmann bei einem Alleingang (50.). Auf der anderen Seite konnte sich Roy bei einer Mega-Chance von Sean Backman auszeichnen (47.). 

Es waren allerdings die Panther, die den Sieg mehr wollten, aber White vergab noch einen Alleingang (54.) und auch zwei weitere Powerplays waren nicht von Erfolg gekrönt, so dass es beim 1:1 nach 60 Minuten blieb. 

Smith sichert Berlin den Zusatzpunkt

In der Verlängerung hatte der AEV mehrfach die Chance auf den Siegtreffer, aber den Zusatzpunkt sicherten sich die Gäste durch Smith, der Roy aus kurzer Distanz keine Chance ließ (64.).

Für die Panther geht es am kommenden Freitag mit dem nächsten Heimspiel gegen Tabellenführer Düsseldorfer EG weiter. Zwei Tage später geht es bei den Schwenninger Wild Wings um Punkte.