Schwenninger Wild Wings
30. September 2018
Sonntag, 16:30
Heliosarena, Schwenningen
0 : 3
(0:2 / 0:1 / 0:0)
34 Torschüsse 24
6 Strafen 10
Augsburger Panther

Schiedsrichter

Hauptschiedsrichter: Klein, Stolc

Linienrichter: Hinterdobler, Schusser

Torschützen

1. Drittel:
0:1 (10:48) Jaroslav Hafenrichter (Matt White, Drew LeBlanc)
0:2 (13:45) Arvids Rekis (Matt White, Drew LeBlanc)

2. Drittel:
0:3 (22:18) Brady Lamb (Drew LeBlanc, Daniel Schmölz)

3. Drittel: 
Keine Treffer  

Spielbericht

Die Augsburger Panther haben endlich den ersten Dreier der Saison 2018-19 eingefahren. Bei den Schwenninger Wild Wings setzten sich die Panther nach Toren von Jaroslav Hafenrichter (11.), Arvids Rekis (14.) und Brady Lamb (23.) verdient und souverän mit 3:0 durch.

Keller im Tor

Mike Stewart musste weiter auf die beiden Langzeitverletzten Henry Haase und T.J. Trevelyan verzichten und setzte im Tor zum zweiten Mal in der laufenden Saison auf Markus Keller. Und dieser konnte sich in der Anfangsphase prompt empfehlen, denn Schwenningen war zunächst besser. Keller zeigte gegen Andree Hult (5.) und Tobias Wörle (6.) aber starke Paraden. 

Deutlich effizienter präsentierten die Panther, die gleich mit ihrer erste Großchance in Führung gingen. Nach einem Bilderbuch-Konter und zwei starken Pässen von Matt White und Drew LeBlanc war Hafenrichter durchgebrochen und blieb freistehend vor Dustin Strahlmeier eiskalt und tunnelte diesen zum 0:1 (11.). Und es kam noch besser, denn der AEV legte nach, als Rekis aus der Distanz abzog und seinen ersten Saisontreffer markierte (14.). 

Hafenrichter und Rekis treffen

Die Gäste hatten nun deutlich Oberwasser und waren drauf und dran noch weiter zu erhöhen, brachten sich aber durch einige Strafen selbst in Bedrängnis. Doch wie schon in den letzten Partien funktionierte das Penaltykilling hervorragend und die Panther überstanden sogar zweimal eine knapp einmütige doppelte Unterzahl.

Auch im zweiten Durchgang erwischten die Wild Wings den besseren Start und hatten durch Stefano Giliati die große Chance auf den Anschlusstreffer, aber wieder parierte Keller stark (21.).
Und offensiv war beim AEV endlich auch die Chancenverwertung ansehnlich, denn das erste Powerplay brachte das 0:3. Nach Zuspiel von LeBlanc traf Lamb per Schlagschuss (23.).

Auch das Powerplay funktioniert

Es sollte der einzige Treffer im Mitteldrittel bleiben. Zwar hatten beide Teams noch Chancen, aber Schwenningens Dominik Bittner kratzte auf der einen Seite einen Versuch von LeBlanc noch von der Linie (26.) und auf der anderen Seite hielt der aufmerksame Keller alles, was seine Vorderleute nicht selbst schon blocken konnten.

Im Schlussdrittel verlagerte sich der AEV mit der komfortablen Führung im Rücken darauf, das Ergebnis über die Zeit zu bringen. Mit Erfolg, denn die Defensive stand gut und Schwenningen kam kaum gefährlich vor das Tor von Keller.

Shutout für Keller

Das Stewart-Team konnte damit nach vier Niederlagen zuletzt einen am Ende ungefährdeten Auswärtssieg und einen Shutout für Keller bejubeln. 

Für die Panther geht es bereits am Dienstag um 19:30 Uhr bei den Fischtwon Pinguins in Bremerhaven weiter. Am kommenden Wochenende stehen zudem Aufgaben beim ERC Ingolstadt und den Iserlohn Roosters am dem Programm.