ERC Ingolstadt
5. Oktober 2018
Freitag, 19:30
Saturn-Arena, Ingolstadt
1 : 3
(0:2 / 1:1 / 0:0)
27 Torschüsse 25
4 Strafen 8
Augsburger Panther

Schiedsrichter

Hauptschiedsrichter: Howard, Melia

Linienrichter: Schwenk, Wölzmüller

Torschützen

1. Drittel:
0:1 (00:49) Simon Sezemsky (Marco Sternheimer, David Stieler)
0:2 (08:13) Adam Payerl (Matt White, Simon Sezemsky)

2. Drittel:
1:2 (23:00) David Elsner
1:3 (30:06) Patrick McNeill (Drew LeBlanc, Matt White)

3. Drittel: 
Keine Treffer 

Spielbericht

Die Saturn Arena scheint der diesjährigen Mannschaft der Augsburger Panther zu liegen. Wie schon in der Vorbereitung siegte der AEV beim ERC Ingolstadt verdient mit 3:1. Die Treffer für die Panther bei der stärksten Saisonleistung erzielten Simon Sezemsky (1.), Adam Payerl (9.) und Patrick McNeill (31.). Für Ingolstadt war David Elsner (24.) erfolgreich.

Blitzstart dank Sezemsky

Mike Stewart wechselte zum dritten Mal in Folge den Torhüter und schenkte Markus Keller gegen die Schanzer das Vertrauen. Sonst veränderte der Coach sein Team nicht, aber die Panther traten mit einer völlig anderen Energie als beim schwachen Auftritt in Bremerhaven auf. 

Und das wurde prompt belohnt, denn nach gerade einmal 49 Sekunden gingen die Gäste bereits in Führung. Marco Sternheimer legte auf Sezemsky zurück und dieser ließ Timo Pielmeier mit seinem Schlagschuss von der blauen Linie keine Chance (1.). Dieser Treffer gab den Panther sichtbar Auftrieb, denn man blieb dran und war das spielbestimmende Team. Sahir Gill traf aber in der 6. Spielminute nach überragender Vorarbeit von Thomas Holzmann das leere Tor nicht und so blieb es beim 0:1. 

Nachdem der AEV in der Folgezeit eine doppelte Überzahl überstand, suchte man wieder den Weg nach vorne und legte nach einem perfekten Konter nach. Matt Whitte legte zum genau richtigen Zeitpunkt quer und Payerl musste nur noch den Schläger hinhalten (9.). Von Ingolstadt war im ersten Durchgang in der Offensive wenig zu sehen, weil die Gäste es gut verstanden, gefährliche Situationen bereits im Keim zu ersticken. 

McNeill trifft gegen Ex-Klub

Im zweiten Durchgang kamen die Gastgeber dann jedoch dank eines Geschenks der Panther zurück ins Spiel. Brady Lamb vertändelte den Puck hinter dem eigenen Tor, Elsner schaltete blitzschnell und erwischte Keller im kurzen Eck (24.).

Doch die Gäste waren nicht geschockt, standen weiter stark in der Defensive und waren bei Kontern gefährlich. White verpasste das 1:3, als er knapp neben das Tor schoss (28.), aber McNeill stellte wenig später doch den alten Abstand wieder her. Nach Zuspiel von Drew LeBlanc fuhr der Ex-Ingolstädter ins gegnerische Drittel, zog trocken aus dem Handgelenk ab und setzte den Puck unter die Latte (31.). 

Die Panther hätten nach 40 Minuten sogar noch höher führen müssen, aber Holzmann scheiterte am stark reagierenden Pielmeier (35.) und kurz danach lenkte Ingolstadts Schlussmann einen Versuch von Christoph Ullmann noch an die Latte (36.).
Kurz vor Drittelende wurde es noch einmal brenzlig, aber der AEV überstand eine doppelte Unterzahl erneut bravourös, so dass es mit dem 1:3 in den dritten Abschnitt ging. 

Panther bringen Sieg souverän ins Ziel

Dort konzentrierten sich die Panther auf die Defensivarbeit und machten dies ausgezeichnet. Zwar hatten die Schanzer durch Darin Olver (47.) und Sean Sullivan (53.) zwei passable Möglichkeiten, aber der aufmerksame Keller war jeweils zur Stelle. Ansonsten ließen seine Vorderleute kaum gefährliche Situationen zu, so dass die Panther den verdienten Auswärtssieg letztlich souverän über die Zeit brachten.

Für das Stewart-Team geht es am Sonntag mit dem vierten Auswärtsspiel in Serie bei den Iserlohn Roosters weiter, ehe nächstes Wochenende Aufgaben in Straubing und gegen die Grizzlys Wolfsburg anstehen.