Düsseldorfer EG
16. November 2018
Freitag, 19:30
ISS Dome, Düsseldorf
5 : 3
(2:1 / 0:1 / 3:1)
30 Torschüsse 26
4 Strafen 12
Augsburger Panther

Schiedsrichter

Hauptschiedsrichter: Klein, Rohatsch

Linienrichter: Kowert, Klei-Nimako

Torschützen

1. Drittel:
0:1 (05:40) Matt White (Drew LeBlanc)
1:1 (08:26) Jaedon Descheneau (Ryan McKiernan, Alexander Barta)
2:1 (18:56) Jerome Flaake (Lukas Laub)

2. Drittel:
2:2 (31:57) Matt Fraser (Matt White, Patrick McNeill)

3. Drittel:
2:3 (42:53) Matt White (Scott Valentine, David Stieler)
3:3 (47:39) Lukas Laub (Leon Niederberger, Marco Nowak)
4:3 (54:05) John Henrion (Patrick Buzas, Bernhard Ebner)
5:3 (59:59) Carl Ridderwall (Kevin Marshall) 

Spielbericht

Die Augsburger Panther mussten sich trotz einer deutlichen Leistungssteigerung im Vergleich zur 1:6-Niederlage in Köln bei der Düsseldorfer EG mit 3:5 geschlagen geben. Die Treffer für den stark aufspielenden AEV erzielten Matt White (6., 43.) jeweils in Unterzahl und Matt Fraser (32.). Für Düsseldorf waren Jaedon Descheneau (9.), Jerome Flaake (19.), Lukas Laub (48.), John Henrion (55.) und Carl Ridderwall (60.) erfolgreich.

Rekis zurück - Payerl fehlt


Mike Stewart musste gegen die DEG auf Adam Payerl verzichten, der nach seiner dritten Disziplinarstrafe der Saison gesperrt fehlte. Für ihn rückte Marco Sternheimer ins Team, der in den letzten Spielen auf der Tribüne saß. 

Dort musste John Rogl Platz nehmen, denn Arvids Rekis konnte wieder mitwirken und komplettierte die Defensive. Im Tor begann Markus Keller und konnte früh jubeln, denn Matt White nutzte die erste Augsburger Chance zur Gästeführung (6.). Zuvor waren die Düsseldorfer das aktivere Team und drängten ihrerseits auf ein frühes Tor. 

Doch die Panther, die nach dem Spiel in Köln vor allem darum bemüht waren, gut zu stehen, schlugen in Unterzahl eiskalt zu. Bei einer Zwei-auf-Eins-Situation bediente Drew LeBlanc den mitgelaufenen White, der keine Probleme hatte einzuschieben.

DEG kontert Whites Shorthander

Lange hielt die Führung allerdings nicht, denn im zweiten Powerplay der DEG keine drei Minuten später, dauerte nur fünf Sekunden, ehe Descheneau per Handgelenksschuss Keller keine Chance ließ (9.). Die Hausherren hatten in der Folgezeit mehr vom Spiel, aber auch der AEV war bei Kontern stets gefährlich. So verpasste Patrick McNeill die erneute Führung in Überzahl nur haarscharf (15.). Auf der Gegenseite traf Flaake dagegen nur die Latte (16.). 

Flaake war es auch, der kurz vor Drittelende die erstmalige Führung für die Hausherren erzielte. Laub brachte den Puck aus spitzem Winkel aufs Tor und Flaake schaltete am schnellsten und stocherte den Puck zum 2:1 über die Linie (19.).

Panther dominieren zweites Drittel

Die Führung war nicht unverdient, aber im zweiten Durchgang übernahmen die Panther mehr und mehr die Spielkontrolle. Im zweiten Powerplay folgte auch der verdiente Lohn, denn nach überragendem Anspiel von White musste Fraser nur noch den Schläger hinhalten und Fredrik Petterson Wenzel war zum zweiten Mal ohne Chance (32.). 

Und die Panther blieben dran. Immer wieder attackierten die Gäste früh und konnten die Düsseldorfer zeitweise im eigenen Drittel einschnüren, so dass DEG-Coach Harold Kreis zwischenzeitlich seine Auszeit nehmen musste. Doch trotz einiger guter Chancen wie beispielsweise von Christoph Ullmann (38.) fiel im zweiten Drittel kein Treffer mehr.  

White trifft erneut in Unterzahl

Im Schlussdrittel sollte sich das jedoch prompt ändern, denn die Panther gingen zum zweiten Mal in diesem Spiel in Führung. Und wieder hieß der Torschütze White. Und wieder war es ein Treffer in Unterzahl. Scott Valentine schickte den Topscorer auf die Reise und White ließ Petterson Wenzel keine Chance (43.). 

Doch wie schon im ersten Durchgang hatte die DEG eine Antwort parat, als Laub einen schönen Angriff erfolgreich zum 3:3 abschloss (48.). Die Partie wogte hin und her mit Chancen auf beiden Seiten. Die Panther zeigten schnelle Kombinationen und lieferten eine insgesamt sehr gute Leistung ab - der entscheidende Treffer gelang allerdings den Hausherren. 

Henrion traf fast genau sechs Minuten vor dem Ende zum entscheidenden 4:3 (55.). Die Panther drängten anschließend bis zur Schlusssirene auf den erneuten Ausgleich, aber Ridderwall besorgte 1,2 Sekunden vor dem Ende den Endstand (60.).   

Die Panther müssen damit trotz starker Leistung die Heimreise ohne Punkte im Gepäck antreten, haben aber bereits am Sonntag ab 16:30 im heimsichen Curt-Frenzel-Stadion gegen die Eisbären Berlin die nächste Chance auf einen Sieg.