Krefeld Pinguine
3. März 2019
Sonntag, 14:00
Yayla-Arena, Krefeld
5 : 4
(1:2 / 0:2 / 3:0)
39 Torschüsse 32
6 Strafen 33
Augsburger Panther

Schiedsrichter

Hauptschiedsrichter: Hoppe, Kopitz

Linienrichter: Laguzov, Leermakers

Torschützen

1. Drittel:
0:1 (10:10) Hans Detsch (Daniel Schmölz, Christoph Ullmann)
1:1 (13:52) Tim Miller (Matthias Trettenes, Patrick Seifert)
1:2 (17:58) Christoph Ullmann (Adam Payerl, Thomas Holzmann)

2. Drittel:
1:3 (22:00) Adam Payerl (Simon Sezemsky, T.J. Trevelyan)
1:4 (27:26) Matt Fraser (T.J.Trevelyan)

3. Drittel:
2:4 (43:03) Chad Costello (Jacob Berglund, Jamie Bettauer)
3:4 (52:32) Vincent Saponari (Phillip Bruggisser)
4:4 (56:51) Jacob Berglund

Overtime:
5:4 (64:22) Jacob Berglund (Jamie Bettauer, Martin Schymainski)

Spielbericht

Die Augsburger Panther haben sich trotz einer 4:5-Niederlage bei den Krefeld Pinguinen nach Verlängerung den dritten Tabellenplatz gesichert. Damit erreichte der AEV das beste Vorrundenergebnis seiner DEL-Geschichte. Gegen Krefeld gaben die Panther eine zwischenzeitliche 4:1-Führung noch aus der Hand, konnten sich am Ende aber aufgrund des besseren Torverhältnisses dennoch freuen.

Die Augsburger Treffer erzielten Hans Detsch (11.), Christoph Ullmann (18.), Adam Payerl (23.) und Matt Fraser (28.). Für Krefeld waren Tim Miller (14.), Chad Costello (44.), Vincent Saponari (53.) und Jacob Berglund (57., 65.) erfolgreich.

Detsch mit der Führung

Die Panther gingen unverändert zur Niederlage gegen Mannheim ins Spiel und fanden gut ins Spiel. Bei schnellen Angriffen wurde es immer wieder gefährlich vor dem Tor von Dimitri Pätzold.

Die Pinguine hatten im ersten Überzahlspiel aber die beste Chance des Spiels - erst rettete Olivier Roy mit einem starken Reflex gegen Martin Schymainski und den Nachschuss setzte Travis Evanyk an den Pfosten (je 5.).

Der AEV überstand diese kritische Situation und ging dann selbst in Führung. Ullmann brachte die Scheibe zum Tor, Daniel Schmölz setzte nach und letztlich konnte Detsch abstauben (11.). Die Pinguine schlugen aber zurück und kamen nach einer Unaufmerksamkeit der Panther durch Tim Miller zum schnellen Ausgleich (14.).

Doch die Gäste blieben weiter gefährlich und gingen kurz vor der ersten Pause ein zweites Mal in Führung, als Ullmann den Puck zum 1:2 über die Linie drückte (18.).

Payerl und Fraser erhöhen weiter

Im zweiten Durchgang erwischte der AEV dann einen perfekten Start, denn Payerl legte in Überzahl nach, als Augsburgs Nummer Elf die Scheibe aus der Luft nahm und ins Netz bugsierte (23.). 

Und nach einem Konter erhöhte Fraser aus der Drehung sogar auf 4:1 und beendete damit den Nachmitag von Pätzold, der für Ilia Proskuryakov weichen musste (28.). Weitere Treffer waren möglich, aber die Panther dominierten das Drittel, ließen jedoch einige gute Möglichkeiten ungenutzt.

Dennoch ging es mit einer komfortablen Drei-Tore-Führung ins dritte Drittel, aber Krefeld gab sich nicht auf und konnte schnell durch Costello verkürzen (44.).

Krefeld kommt zurück

Der AEV wirkte allerdings keinesfalls verunsichert und machte weiter ein gutes Auswärtsspiel. Doch als Thomas Holzmann nach einer äußerst umstrittenen Spieldauerdisziplinarstrafe vorzeitig zum Duschen musste, machte es Krefeld wieder spannend. Saponari brachte die Pinguine bis auf einen Treffer heran (53.).

Kurz danach musste T.J. Trevelyan mit einer weiteren zumindest fragwürdigen Strafe in die Kühlbox, doch der AEV überstand die Phase unbeschadet.

Doch Krefeld kam doch noch zum Ausgleich, als Berglund vom Bully weg Roy keine Chance ließ (57.). Platz drei war nun gefährdet, denn ein weiterer Gegentreffer hätte die Panther auf Rang fünf zurückgeworfen. Doch die Gäste hielten das Ergebnis und waren damit bei Beginn der Overtime schon sicher Dritter.

Champions League ist möglich

In dieser Verlängerung hatten beide Teams Chancen auf den Extrapunkt - Krefeld durfte am Ende nach dem zweiten Treffer von Berglund aber letztlich jubeln (65.).

Durch Platz drei wahrten die Panther auch die Chance auf die erstmalige Teilnahme in der Hockey Champions-League. Voraussetzung wäre entweder der eigene Titelgewinn oder alternativ, wenn der Meisterpokal nach Mannheim oder München geht.

Doch zunächst steht erst einmal das Viertelfinale gegen die Düsseldorfer EG an. Das erste Spiel steigt am Dienstag, den 12. März um 19:30 Uhr. Spiel drei findet am Sonntag, den 17. März an.

Vorverkauf für Viertelfinal gegen DEG startet am 6. März

Der Vorverkauf für beide Partien beginnt am Mittwoch, den 6. März um 17:00 Uhr im 1878 Shop, der Tageskasse vor dem Curt-Frenzel-Stadion, online unter www.panthertickets.de oder allen bekannten Vorverkaufsstellen. Das Ticketlimit beträgt drei Karten pro Kunde.