Düsseldorfer EG
15. März 2019
Freitag, 19:30
ISS Dome, Düsseldorf
4 : 1
(2:0 / 0:0 / 2:1)
33 Torschüsse 20
16 Strafen 16
Augsburger Panther

Schiedsrichter

Hauptschiedsrichter: Kopitz, Piechaczek

Linienrichter: Kowert, Leermakers

Torschützen

1. Drittel:
1:0 (07:52) Jaedon Descheneau
2:0 (12:18) Manuel Strodel

2. Drittel:
Keine Treffer

3. Drittel:
3:0 (47:09) Jaedon Descheneau (Philip Gogulla)
3:1 (48:56) Brady Lamb (Drew LeBlanc, Matt White) 
4:1 (59:37) John Henrion (Kevin Marshall, Carl Ridderwall) 

Spielbericht

Die Augsburger Panther haben das zweite Spiel der Viertelfinalserie gegen die Düsseldorfer EG verloren. Trotz ordentlicher Leistung unterlag der AEV bei der DEG mit 1:4. Den Augsburger Treffer erzielte Brady Lamb (49.). Für die DEG waren Jaedon Descheneau (8., 48.), Manuel Strodel (13.) und John Henrion (60.) erfolgreich.

Descheneaux bringt DEG in Führung

Beide Teams gingen unverändert im Vergleich zu Spiel eins in die Partie, aber es war sofort zu merken, dass die DEG deutlich aggresiver zu Werke ging. Die Hausherren fanden gut ins Spiel - die erste große Chance hatten allerdings die Panther in Person von Jaroslav Hafenrichter (3.). 

Mit zunehmender Spielzeit wurde der AEV stärker und schnürte die Hausherren teilweise sogar ins eigene Drittel ein. In genau dieser Drangphase ging allerdings die DEG in Führung. Nach einem geblockten Schuss im Düsseldorfer Drittel bot sich den Hausherren eine Zwei-auf-Eins-Situation. 
Descheneau machte es allein, verzögerte geschickt und bezwang Olivier Roy zum 1:0 (8.).

Rogl an die Latte - Strodel erhöht

Der Treffer zeigte Wirkung, denn die Gastgeber hatten nun wieder Oberwasser und auch gute Gelegenheiten. Roy konnte sich einige Male auszeichnen. Vorne hatten die Panther allerdings Pech, denn John Rogl traf nur die Latte (12.). Und wenig später erhöhten die Düsseldorfer - Strodel nutzte einen Abwehrfehler des AEV und traf im zweiten Versuch (13.). 

Anschließend passierte lange nichts, ehe die DEG erstmals im Powerplay randurfte. Jedoch hatten nicht die Hausherren, sondern die Gäste. Aber Matt White (19.) und Drew LeBlanc (20.) scheiterten freistehend an Mathias Niederberger, so dass es mit dem 2:0-Zwischenstand in die erste Pause ging.

Viele Strafen im Mitteldrittel

Im Mitteldrittel hatte White nach 25 Sekunden - immer noch in Unterzahl - die nächste Chance auf das 1:2, aber wieder parierte Niederberger stark (21.). Das restliche Drittel standen die Special Teams beider Teams im Mittelpunkt, denn es gab auf beiden Seiten einige Strafen. Vor allem der AEV musste oft in Unterzahl ran, Tore fielen allerdings keine, so dass es auch nach 40 Minuten beim 2:0 blieb.

Im Schlussdrittel änderte sich dies aber. Die Panther versuchten zunächst alles, um wieder ins Spiel zu kommen, aber die Abwehr der Gastgeber stand gut und bei angezeigter Strafe zogen sie noch weiter davon. Wieder war Descheneau auf und davon und ließ Roy im direkten Duell das Nachsehen (48.).

Lamb verkürzt

Doch die Panther gaben sich nicht auf und kamen in doppelter Überzahl zum Anschlusstreffer. Aus der Distanz traf Lamb und sorgte wieder für etwas spannend (49.). Und auch das 2:3 war in dieser Überzahl möglich, aber Niederberger erwischte einen guten Tag und zeichnete sich mehrfach aus.

Und bei numerischer Gleichzahl verteidigten die Hausherren geschickt und brachten den Sieg über die Zeit. In der Schlussminute besorgte Henrion mit seinem Schuss ins leere Tor den Endstand (60.). Die Serie steht somit 1:1 und am Sonntag geht es um 14:00 Uhr im Curt-Frenzel-Stadion weiter.