15. September 2019
Sonntag, 16:30
Yayla-Arena, Krefeld
Krefeld Pinguine
3 : 4
(2:1 / 1:0 / 0:2)
Augsburger Panther
(2:1 / 1:0 / 0:2)
33 Torschüsse 45
12 Strafen 12

Schiedsrichter

Hauptschiedsrichter: Kohlmüller, Schrader

Linienrichter: Laguzov, Priebsch

Torschützen

1. Drittel:
0:1 (03:58) Adam Payerl (Simon Sezemsky, Drew LeBlanc)
1:1 (06:20) Justin Hodgman (Garrett Noonan, Vincent Saponari)
2:1 (18:30) William Besse (Daniel Pietta, Chad Costello) 

2. Drittel:
3:1 (39:07) Chad Costello (Vincent Saponari, Daniel Pietta)

3. Drittel: 
3:2 (50:02) Jaroslav Hafenrichter (Simon Sezemsky, Daniel Schmölz)
3:3 (52:38) Jarsolav Hafenrichter (Drew LeBlanc)

Overtime: 
3:4 (63:22) Simon Sezemsky (Sahir Gill, Brady Lamb) 

Spielbericht

Die Augsburger Panther haben ein mögliches Null-Punkte-Wochenende zum Auftakt der neuen DEL-Saison verhindert. Dank eines starken Schlussspurts siegte der AEV trotz zwischenzeitlichen 1:3-Rückstands bei den Krefeld Pinguinen noch mit 4:3 nach Verlängerung. Die Treffer für die Panther erzielten Adam Payerl (4.) und Jaroslav Hafenrichter (51., 53.). Den Zusatzpunkt sicherte Simon Sezemsky (64.). Bei den Pinguinen waren Justin Hodgman (7.), William Besse (19.) und Chad Costello (40.) erfolgreich.

Payerl trifft früh

In einem äußerst zerfahrenen ersten Drittel mit zahlreichen Strafen auf beiden Seiten erwischten die Panther - die mit der gleichen Formation wie am Freitag gegen München antraten - den besseren Start. Bei doppelter Überzahl bediente Simon Sezemsky Payerl, der Jussi Rynnäs im Krefelder Tor keine Chance ließ (4.).

Doch die Hausherren hatten wenige Minuten später eine Antwort: Vincent Saponari brachte den Puck von der blauen Linie in Richtung Tor. Die Pantherdefensive blockte den Versuch ab, aber Hodgman schaltete am schnellsten und stocherte die Scheibe zum Ausgleich über die Linie (7.). 

Pinguine drehen das Spiel

Trotz weiterer Überzahlsituationen für beide Teams blieben gute Gelegenheiten anschließend Mangelware. Wenn es aber gefährlich wurde, dann richtig. So musste Olivier Roy sein ganzes Können gegen Saponari aufbieten (8.) und auch Rynnäs verhinderte mit einem tollen Reflex gegen Stieler den Einschlag (15.).

Kurz vor der ersten Sirene gelang den Pinguinen dann der zweite Treffer: In Überzahl legte Daniel Pietta auf Besse zurück und McNeill fälschte dessen Schuss unhaltbar ins eigene Tor ab (19.).

Im zweiten Durchgang schalteten die Panther dann einen Gang hoch und waren klar spielbestimmend. Immer wieder versuchte der AEV offensiv Akzente zu setzen, aber große Chancen sprangen kaum heraus. Die Defensive der Hausherren stand gut und Rynnäs hielt alles, was auf seinen Kasten kam.

Costello erhöht

Nach vorne machte Krefeld fast nichts, aber das einzige Powerplay des Abschnitts nutzten die Gastgeber prompt zum 3:1. Nach einer schönen Kombination musste Costello den Puck nur noch ins leere Tor schieben (40.). 

Auch im dritten Drittel bekamen die Zuschauer zunächts das gleiche Bild zu sehen. Die Panther machten mehr für das Spiel, aber die Pinguine standen solide in der Defensive und ließen kaum etwas zu. Doch bei angezeigter Strafe belohnten sich die Gäste für den Aufwand und konnten verkürzen. Nach schöner Kombination traf Hafenrichter zum 3:2 (51.). 

Hafenrichter mit dem Doppelpack

Und Sekunden später war sogar der Ausgleich möglich, als Daniel Schmölz plötzlich völlig alleine auf Rynnäs zulief, aber zu unplatziert abschloss und den Krefelder Goalie an die Maske schoss (51.). Doch der AEV wollte nun mehr und kam tatsächlich zum 3:3. Torschütze war erneut Hafenrichter mit einem verdeckten Handgelenksschuss (53.). 

Und die Panther drückten das Gaspedal nun weiter voll durch. Rynnäs lenkte einen Schuss von Drew LeBlanc gerade noch an den Pfosten (55.) und auch Callahan hatte freistehend den vierten Augsburger Treffer auf dem Schläger (56.).

Fraser an den Innenpfosten - Sezemsky sichert Extrapunkt

Es blieb aber letztlich beim Remis nach 60 Minuten. In der Overtime hatten die Panther dann Pech, dass Matt Fraser 14 Sekunden nach Wiederbeginn nur den Innenpfosten traf (61.). 

Doch als der AEV in Überzahl agieren durfte, klappte es doch noch mit dem Extrapunkt: Sahir Gill legte auf Sezemsky zurück, der den Hammer auspackte und unhaltbar zum 3:4 traf (64.).

Für die Panther geht es am kommenden Freitag zu Hause gegen die Düsseldorfer EG weiter, ehe das Team von Trainer Tray Tuomie bei den Schwenninger Wild Wings antritt.