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Sommas Treffer reichen beim Meister nicht

11.01.2013 | 20:32 Uhr
Die Augsburger Panther mussten sich auch im zweiten Spiel beim Deutschen Meister Eisbären Berlin geschlagen geben. Nach dem 1:5 im Oktober unterlag der AEV dieses Mal mit 2:3. Die Tore für das Team von Trainer Larry Mitchell erzielte Sergio Somma zur zwischenzeitlichen Führung (21.) und zum Endstand (58.).



Thang und Tölzer wieder dabei

Die Panther, bei denen Ryan Thang wieder für Mario Trabucco ins Team rückte und auch Steffen Tölzer zurückkehrte, gingen mit dem Rückenwind aus dem wichtigen 4:1-Erfolg bei den Hannover Scorpions in die Partie, während der Deutsche Meister zuletzt viermal das Eis als Verlierer verlassen musste. Alle vier Partien fanden jedoch auswärts statt - in der heimischen O2-World sind die Eisbären seit sechs Spielen ohne Niederlage und an diese Serie wollten die Gastgeber anknüpfen.

Berlin drückt - Augsburg mutig

So feuerte Andre Rankel bereits nach wenigen Sekunden den ersten Torschuss ab, aber Patrick Ehelechner hatte damit genauso keine Probleme (1.) wie bei einem Versuch James Arniel (2.). Zudem verzog Mads Christensen knapp (3.). Doch auch die Gäste zeigten sich in der Anfangsphase vor dem gegnerischen Tor. Nachdem ein erster Schuss von Nick Ross noch eher in die Kategorie harmlos einzuordnen war (2.) wurde es kurz darauf das erste Mal gefährlich: Brian Roloff wurde im Slot von Somma bedient, aber Rob Zepp war zur Stelle (5.).

Ehelechner im Blickpunkt

Mit zunehmender Spieldauer wurden die Angriffe der Panther jedoch seltener: So musste Zepp im ersten Abschnitt nur noch zweimal nennenswert gegen Stephen Werner (12.) und Chad Bassen (14.) klären. Sein Gegenüber stand deutlich mehr im Mittelpunkt, behielt bei Gelegenheiten von Barry Tallackson (5.), Christensen (7.), Dominik Bielke und T.J. Mulock (11., 16.) den Überblick, so dass es torlos in die erste Pause ging.

Somma trifft zur Führung

Nach Wiederbeginn erwischten die Panther einen Traumstart, als Zepp einen Schuss von Ryan Thang mit dem Schoner nur nach vorne abwehren konnte und Somma goldrichtig stand und zur Führung abstaubte (21.). Um ein Haar hätte Bassen prompt nachlegen können, aber sein Schuss aus aussichtsreicher Position strich knapp am Gehäuse von Zepp vorbei (22.) und auch J.D. Forrest hatte bei einem Konter den zweiten Augsburger Treffer auf dem Schläger, scheiterte jedoch am Berliner Schlussmann (27.).

Busch im Nachschuss zum Ausgleich

Anschließend dezimierten sich die Panther jedoch durch Strafen selbst und so fanden die Eisbären wieder ins Spiel: Aus dem ersten Berliner Powerplay ist nur ein Schuss von Florian Busch erwähenswert, den Ehelechner stark entschärfte (30.). Beim zweiten Versuch mit einem Mann mehr schug es aber erstmals im Kasten der Gäste ein: Gegen Mulock (33.), Mark Katic und Tallackson (je 34.) war Ehelechner noch mit starken Saves zur Stelle und parierte auch bei einem Schuss von Frank Hördler aus dem Slot, aber beim Nachschuss von Busch war er dann machtlos (35.).

Christensen dreht das Spiel

Auch im dritten Augsburger Unterzahlspiel konnte Ehelechner mit einem sensationellen Reflex gegen Katic auf sich aufmerksam machen (36.), aber dennoch gelang es den Gastgebern das Spiel zu drehen. Die Panther waren mittlerweile zwar wieder komplett, aber nach einem tollen Anspiel von Rankel stand Christensen im Slot frei und netzte per One-Timer unhaltbar zum 2:1 ein (39.).

Arniel erhöht

Auch im Schlussdrittel gaben die Eisbären zunächst den Ton an, verpassten es aber durch Darin Olver und Hördler (je 42.) zu erhöhen, so dass sich den Panthern die große Chance zum Ausgleich bot, als man selbst zum ersten Mal im Powerplay agieren durfte. Und in der Tat hatte man durch Roloff, der schön von Daryl Boyle am langen Pfosten bedient wurde und (43.) eine große Chance, aber Zepp war genauso zur Stelle wie wenig später bei einem Distanzschuss von Thang (45.). Besser machte es Arniel auf der Gegenseite, der Ehelechner mit einem platzierten Schlagschuss in die rechte untere Ecke das Nachsehen gab und den Meister erstmals mit zwei Toren Vorsprung in Front brachte (46.).

Augsburger Treffer wird nicht gegeben

Wenig später hatten Christensen und Rankel bei einem Gegenstoß die Doppelchance zum 4:1, doch Ehelechner blieb jeweils Sieger (47.). Und dies hätte beinahe Folgen gehabt, denn beinahe im Gegenzug stocherten de Ausgburger den Puck aus einem Getümmel über die Linie, aber das Schiedsrichtergespann hatte vorher abgepfiffen, da Zepp die Scheibe offenbar bereits sicher hatte (48.).

Sommas zweiter Treffer kommt zu spät

Doch die Augsburger ließen sich daraus nicht aus dem Konzept bringen und versuchten mutig nach vorne zu spielen: Die 14200 Zuschauer bekamen somit ein offenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten zu sehen, das die Panther kurz vor dem Ende noch einmal spannend machten. Thang störte die Berliner im Aufbau, bediente Somme, der vor das Tor zog und Zepp zum Anschlusstreffer tunnelte (58.). Mitchell nahm anschließend Ehelechner vom Eis und die Gäste drängten auf den Ausgleich, aber Forrest vergab die beste Chance mit einem Distanzschuss, den Zepp parierte (60.). Die Panther haben am Sonntag die nächste Chance, Punkte zu sammeln, wenn die Thomas Sabo Ice Tigers im Curt-Frenzel-Stadion zu Gast sind.

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