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Panther verlieren – 25. Januar 2013 | 23:56 Uhr

Panther lassen Punkte gegen DEG liegen

Foto: Sport in Augsburg

Die Augsburger Panther mussten gegen den Tabellenletzten Düsseldorfer EG einen Rückschlag im Kampf um die Playoff-Plätze hinnehmen. Vor 3616 Zuschauern im heimischen Curt-Frenzel-Stadion unterlag der AEV der DEG mit 2:3 nach Penaltyschießen und fiel somit in der Tabelle vom sechsten auf den siebten Rang zurück. Beide Treffer für die Augsburger erzielte Sergio Somma (34., 36.).

Roloff fehlt - Whitmore und Helms wieder dabei

Dabei standen die Vorzeichen für die Panther nicht schlecht. Zwar konnte Brian Roloff nicht mitwirken, aber Kyle Helms kehrte nach überstandener Virus-Infektion ins Team zurück und auch Derek Whitmore war nach abgesessener Sperre wieder mit von der Partie. Whitmore agierte in einer Sturmreihe mit Somma und Trabucco, der Roloff in dieser Formation vertrat. Nick Ross saß als überzähliger Ausländer auf der Tribüne. Bei den Gästen fehlte mit Bobby Geopfert die etatmäßige Nummer eins im Tor, so dass der erst 20-jährige Felix Bick im Tor der DEG stand.

Panther beginnen gut

Und die Panther wollten den jungen Schlussmann auch sofort prüfen und schossen aus allen Lagen. Nachdem Düsseldorfs Andreas Martinsen mit der ersten Chance des Spiels an Patrick Ehelechner scheiterte (3.), übernahm der AEV das Kommando: Schüsse von Stephen Werner (3.), Daryl Boyle, Rob Brown (je 4.), Somma und Peter MacArthur (je 5.) konnte Bick jedoch entschärfen. Zudem hatte der Goalie Glück, als das vermeintliche 1:0 durch Somma nicht gegeben wurde, da das Schiedsrichtergespann zuvor bereits abgepfiffen hatte (3.). Nach dieser durchaus munteren Anfangsphase verflachte das Niveau der Partie jedoch deutlich.

Ridderwall bringt DEG in Führung

Die Gäste verstanden es immer wieder geschickt, das Tempo zu verschleppen und ließen den AEV nur schwer ins Spiel kommen. Bei weiteren Chancen von Boyle (11.), Ryan Thang (14.) und Brown (15.) war Bick abermals zur Stelle. Auf der anderen Seite waren auch die Düsseldorfer bei Entlastungsangriffen gefährlich und ein solcher führte auch zum ersten Treffer der Partie, als Carl Ridderwall bei einem Konter abzog und der Puck den Weg an Ehelechner vorbei zur Gästeführung fand (18.).

Niveau lässt nach

Mit diesem Resultat ging es auch ins Mitteldrittel, wo Somma gleich zu Beginnim Powerplay die große Chance auf den Ausgleich hatte, aber nach schöner Puck-Zirkulation nicht mehr an die Scheibe kam, um diese ins leere Tor zu schieben (22.). Das sollte jedoch für einige Zeit die letzte große Pantherchance gewesen sein, denn die Gäste wurden immer mutiger, drückten auf das zweite Tor und verdienten sich somit in einem schwachen Spiel die Führung. Oftmals kam jedoch der letzte Pass bei der DEG nicht an, so dass die Pantherdefensive keinen weiteren Treffer zulassen musste. Die beste Gelegenheit vergab Colin Long, als er frei vor Ehelechner auftauchte, aber an diesem scheiterte (32.).

Doppelschlag durch Somma

Mehr oder weniger aus dem Nichts gelang den Panthern dann der Ausgleich, als Whitmore bei einem Konter einen absoluten Traumpass auf Somma aus dem Ärmel schüttelte und der Mann mit der Nummer Acht zum Ausgleich einnetzen konnte (34.). Nur wenige Sekunden später verfehlte ein Schuss von Thang sein Ziel nur äußerst knapp, aber im Powerplay drehten die Panther das Spiel dann: Der Puck lief gut durch die eigenen Reihen und am Ende stand Somma am langen Pfosten völlig blank und musste nur noch ins leere Tor einschieben (36.). Kurz darauf hätte T.J. Trevelyan bei einer Zwei gegen Eins-Situation sogar erhöhen können, als er es aus spitzem Winkel selbst versuchte, aber an Bick scheiterte (37.).

Turnbull gleicht aus

Auch im Schlussdrittel steigerte sich das Spielniveau nicht, aber die Panther verpassten es gleich doppelt aus aussichtsreicher Position auf zwei Tore davon zu ziehen, als zunächst MacArthur (41.) und kurz darauf Somma (42.) aus bester Position den Puck nicht an Bick vorbeibrachten. Dies sollte sich rächen, denn der DEG gelang es immer wieder die Pantherdefensive vor Probleme zu stellen. Etwas mehr als fünf Minuten vor dem Ende wurden diese Bemühungen auch belohnt, als sich die Gäste schön über die linke Angriffsseite durchsetzten und Travis Turnbull nach einem schönen Querpass von Ridderwall den Puck unter die Latte hievte (55.).

White beschert Düsseldorf den Zusatzpunkt

Die Panther hätten kurz vor Ende im Powerplay fast doch noch drei Punkte ergattert, aber Werner schoss Bick aus kurzer Distanz genau in die Fanghand (60.), so dass es in die Verlängerung ging. Dort hatte die DEG dank zweier Überzahlspiele die besseren Chancen auf den zweiten Punkt, aber die Pantherverteidigung hielt bis zum Penaltyschießen durch. Dort trafen Whitmore und Trabucco für die Panther, während Bernhard Ebner und Thomas Gödtel für Düsseldorf einnetzten. Ebner und Whitmore trafen sogar noch ein zweites Mal, aber anschließend sorgte Colin Long für die Entscheidung, da Trabucco den letzten Penalty nicht verwandeln konnte. 

Die Augsburger #Panther können ihren ersten ausländischen #Neuzugang präsentieren: Angreifer Michael Davies wird den DEL-Club in der kommenden Saison verstärken. Der #Außenstürmer unterzeichnete einen Einjahresvertrag. Michael Davies lief in der abgelaufenen Saison für die Hamburg #Freezers auf. In 52 Partien erzielte der 29-jährige US-Amerikaner zehn Tore bei zwölf Assists. In der Spielzeit 2014-15 ging der 173 cm große und 81 kg schwere #Rechtsschütze für die Düsseldorfer EG auf Torejagd. Für die #Rheinländer markierte Davies in 23 Hauprundenspielen acht Tore und 21 Vorlagen. Mit diesen Werten führte der #Flügelstürmer die Topscporerwertung zur Häfte der DEL-Hauptunde an. Am 23. November 2014 wurde Davies positiv auf eine Stimulanz getestet, deren Einnahmenotwenigkeit der NADA nicht gemeldet war. Während des Verfahrens wurde ein nur sehr geringes Verschulden des Spielers selber festgestellt, so dass die Sperre auf ein Minimum von drei Monaten begrenzt wurde. Seit März 2015 liegt offiziell eine von der NADA erteilte medizinische Ausnahmegenehmigung für das eingenommene Medikament vor. Bereits in den Playoffs 2015 war Davies wieder spielberechtigt. In zwölf Endrundenspielen markierte er weitere sieben Scorerpunkte. Vor seiner Zeit in der Deutschen Eishockey Liga spielte Davies zwischen 2010 und 2014 in der American Hockey League und erzielte dort für die #Chicago #Wolves und die #Bridgeport Sound Tigers in 222 Spielen 48 Tore und 56 Vorlagen. Trainer Mike Stewart: „Michael Davies spielte schon vor der Saison 2015-16 eine Rolle in unseren Überlegungen, schlussendlich entschied er sich jedoch für die Hamburg Freezers. Michael ist ein schneller und technisch versierter Spieler, der über eine gute Spielübersicht verfolgt und seine Mitspieler gerne in Szene setzt. Immer wieder sucht er aber auch selber den Abschluss. Wir sind davon überzeugt, dass er in Augsburg wieder an seine starken Leistungen bei der DEG anknüpfen wird." #NurDerAEV #augsburg #eishockey #hockey #AEV #augsburgerpanther #hamburg #hamburgfreezers | 📷 City-Press

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