Foto: Thomas Hahn
NIT vs. AEV

Wichtiger Sieg in Nürnberg

04.02.24 - 19:13 Uhr

Die Augsburger Panther haben im letzten Spiel vor der Länderspielpause eine starke Reaktion auf die schwache Vorstellung gegen die Kölner Haie gezeigt und das Abrutschen auf den letzten Platz in der PENNY DEL verhindert.

Im vierten und letzten Saisonduell bei den Nürnberg Ice Tigers steigerte sich der AEV von Drittel zu Drittel und siegte am Ende nicht unverdient mit 2:1 nach Verlängerung. Die Treffer für die Panther erzielten Jere Karjalainen (31.) und Zack Mitchell (62.). Den zwischenzeizlichen Ausgleich für Nürnberg besorgte Marcus Weber (44.). 

NUR SOUTHORN KEHRT ZURÜCK

Cheftrainer Christof Kreutzer konnte im Vergleich zur Niederlage am Freitag immerhin wieder auf Jordon Southorn zurückgreifen. Anrei Hakulinen und Markus Keller fehlten weiter krank und auch der Langzeitverletzte Dave Warsofsky war nicht mit von der Partie. 

Im Tor stand somit wieder Dennis Endras und der hatte - ähnlich wie gegen die Haie zuletzt - direkt ordentlich zu tun. Der Routinier parierte aber unter anderem stark gegen Charlie Gerard (2.) und Evan Barratt (6.) und hatte großen Anteil, dass der AEV die Anfangsphase unbeschadet überstand. 

AEV KOMMT BESSER INS SPIEL

Ab der zehnten Minute wurden die Panther dann aber mutiger und konnten das restliche Drittel ausgeglichen gestalten. Teils waren die Gäste offensiv sogar etwas aktiver und hatten kleinere Möglichkeiten. Ein Tor fiel im ersten Durchgang aber nicht, so dass es torlos in die erste Pause ging. 

Auch im zweiten Durchgang bestimmten zunächst die Abwehrreihen die Partie. Die Zuschauer bekamen viele Zweikämpfe, aber kaum Torchancen zu sehen. Positiv aus Augsburger Sicht: Der AEV war mittlerweile komplett im Spiel und hätte durch T.J. Trevelyan mit einer der wenigen Möglichkeiten auch in Führung gehen können (29.).

KARJALAINEN TRIFFT IN ÜBERZAHL

Wenig später dann in Überzahl tatsächlich das 0:1. Die Scheibe lief gut über Otso Rantakari und Luke Esposito und am Ende traf Karjalainen per Direktabnahme (31.). Nürnberg antwortete mit wütenden Attacken, aber Endras war gegen Gerard (31.) und Dane Fox (32.) erneut zur Stelle.

In der 37. Minute dann Glück für die Gäste, als Barratt die Latte streifte, aber unverdient war die Führung nach 40 Minuten keineswegs, da auch der AEV immer wieder auch seine Momente in der Offensive hatte und defensiv aufmerksam verteidigte.

Zu Beginn des Schlussdrittels sogar die Chance auf 2:0, aber Mitchell schoss aus bester Position knapp über das Tor (43.). Der Treffer fiel dann allerdings auf der anderen Seite. Endras parierte noch stark gegen Weber, aber Nürnbergs Kapitän verwandelte seinen eigenen Nachschuss unhaltbar zum 1:1 (44.).

AEV NUTZT ZAHLREICHE CHANCEN NICHT

Der Treffer schockte den AEV überhaupt nicht, im Gegenteil: Die Gäste machten sich auf, schnell wieder in Führung zu gehen, ließen in dieser Phase aber gleich mehrfach das mögliche 1:2 ungenutzt. Teils war der Abschluss nicht präzise genug und sonst war Niklas Treutle mit ein guten Paraden zur Stelle.  

Immer wieder griffen die Panther an. Espositos Tip-In nach Zuspiel von Matt Puempel ging aber knapp vorbei (50.) und Alexander Oblinger traf nur den Pfosten (55.). Auf der Gegenseite musste der AEV zwar eine weitere Unterzahlsituation überstehen, was mit mit Bravour gemeistert wurde. 

MITCHELL BESORGT DEN ZUSATZPUNKT

Doch auch die Panther konnten ein Powerplay in den letzten zwei Minuten nicht nutzen, so dass es bei einer Punkteteilung nach 60 Minuten blieb. In der Overtime schnappte sich Augsburg aber den letztlich nicht unverdienten Zusatzpunkt. Torschütze war Mitchell per Abstauber, nachdem Treutle zuvor einen Flachschuss von Puempel nur nach vorne abwehren konnte.