3. März 2024
Sonntag, 14:15
Curt-Frenzel-Stadion, Augsburg
Augsburger Panther
1 : 3
(1:2 / 0:0 / 0:1)
Düsseldorfer EG
(1:2 / 0:0 / 0:1)
35 Torschüsse 30
8 Strafen 6

Schiedsrichter

Hauptschiedsrichter: Rohatsch, Anderson

Linienrichter: Wölzmüller, Hofer

Torschützen

1. Drittel:
1:0 (06:23) Jordon Southorn (Chris Collins, Simon Sezemsky)
1:1 (06:47) Kenny Agostino (Brendan O'Donnell)
1:2 (08:55) Sinan Akdag (Kenny Agostino, Adam Payerl)

2. Drittel:
Keine Treffer

3. Drittel:
1:3 (51:39) Brendan O'Donnell (Adam Payerl, Kenny Agostino)

Spielbericht

Es hatte sich in den letzten Wochen angedeutet, nun ist es perfekt. Die Augsburger Panther sind nach einer 1:3-Niederlage im heimischen Curt-Frenzel-Stadion gegen die Düsseldorfer EG rechnerisch aus der PENNY DEL abgestiegen. Jordon Southorn schoss den AEV zwar in Führung (7.), doch Kenny Agostino (7.), Sinan Akdag (9.) und Brendan O'Donnell sicherten der DEG den Sieg.

AEV GEHT IN FÜHRUNG

Cheftrainer Christof Kreutzer schickte die gleiche Mannschaft ins Rennen, die das Spiel in Bremerhaven beendet hatte. Im Tor stand also Dennis Endras und der konnte mit seinen Vorderleuten die frühe Pantherführung bejubeln.

Nach nevösem Beginn beider Teams fand der AEV zuerst zu seinem Spiel. Moritz Elias traf zunächst nur der Pfosten (5.), aber wenig später war es soweit: Southorn traf aus spitzem Winkel unhaltbar genau unter die Latte zum 1:0 (7.).

DEG DREHT DAS SPIEL

Doch wie so häufig in dieser Spielzeit kassierten die Panther nur Sekunden später den Ausgleich. Nach einem Puckverlust in der eigenen Zone spielten es die Gäste gut und Agostino ließ Endras keine Chance (7.).

Das 1:1 nur 24 Sekunden nach der eigenen Führung zeigte Wirkung die Gäste legten nach. In der neunten Minute hatte Akdag zuviel Platz zu drehte mit seinem zweiten Saisontor das Spiel. Es war auch gleichzeitig auch der Zwischenstand nach dem ersten Drittel.

Im Mitteldrittel gab es dann ein paar Möglichkeiten auf beiden Seiten, aber richtig gefährlich wurde es vor Endras und Henrik Haukeland nur selten. Folgerichtig bekamen die Zuschauer im abermals restlos ausverkauften Curt-Frenzel-Stadion keine Treffer zu sehen.

ENTSCHEIDUNG IM POWERPLAY

Im Schlussdrittel erhöhte der AEV den Druck, war damit aber auch anfälliger für Konter. Endras verhinderte den frühen K.o., aber dem AEV gelang auch der lebenswichtige Treffer zum Ausgleich nicht.

Ein Powerplay brachte dann die Entscheidung, als O'Donnell den dritten Treffer der EG besorgte (52.). Die Hausherren versuchten in der Schlussphase zwar noch einmal alles, aber Haukeland war nicht zu bezwingen und der sportliche Abstieg war perfekt.

Zum Abschluss geht es nun am kommenden Freitag zum bedeutungsosen Saisonfinale zum EHC Red Bull München. Anschließend ist wieder Daumendrücken in den Playoffs der DEL2 angesagt.