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EHC Red Bull München
25. September 2016
Sonntag, 16:30
Eissporthalle München
6 : 2
(1:0 / 3:1 / 2:1)
44 Torschüsse 21
4 + 5+20 (Smaby) Strafen 6
Augsburger Panther

Schiedsrichter

Hauptschiedsrichter: Rohatsch, Schukies

Linienrichter: Flad, Lajoie

Torschützen

1. Drittel:
1:0 (18:18) Jerome Flaake (Jon Matsumoto, Yannic Seidenberg)

2. Drittel:
2:0 (24:04) Mads Christensen (Dominik Kahun, Frank Mauer)
3:0 (25:00) Jerome Flaake (Jon Matsumoto, Konrad Abeltshauser) 
4:0 (35:02) Jason Jaffray (Michael Wolf)
4:1 (37:34) David Stieler (Trevor Parkes, Jaroslav Hafenrichter)

3. Drittel: 
5:1 (46:58) Konrad Abeltshauser 
6:1 (58:27) Jerome Flaake
6:2 (58:52) Arvids Rekis (Brady Lamb) 

Spielbericht

Die Augsburger Panther haben das erste Derby gegen den EHC Red Bull München deutlich mit 2:6 verloren und damit die zweite Saisonniederlage hinnehmen müssen. Die Treffer für die Panther erzielten David Stieler (38.) und Arvids Rekis (59.). Für den Titelverteidiger waren Jerome Flaake (19., 26., 59.), Mads Christensen (25.), Jason Jaffray (36.) und Konrad Abeltshauser (47.) erfolgreich.

Boutin wieder im Tor

Mike Stewart musste weiter auf Drew LeBlanc verzichten und auch Alexander Thiel war gegen den Meister nicht von der Partie - für ihn rückte Hans Detsch in den Kader. Detsch und seine Kollegen waren zu Beginn aber eher aufs Tore verhindern fokussiert, was zunächst auch gut gelang. 

Die Hausherren waren zwar optisch Überlegen, kamen aber zu keinen klaren Möglichkeiten. Die erste Chance des Spiels hatten dann sogar die Panther, aber nach schöner Vorarbeit von Trevor Parkes traf Mark Cundari die Scheibe nicht richtig und Danny Aus den Birken konnte parieren (5.). 

Fast im Gegenzug wurde es auch vor Jonathan Boutin gefährlich, aber Brooks Macek schoss nach spektakulärer Einzelleistung am Tor vorbei (6.). 

Flaake bringt München in Führung

Auch Jaroslav Hafenrichter verpasste den ersten Treffer des Spiels (8.), aber kurz danach bot sich den Panthern die große Chance auf die Führung, als man fünf Minuten lang Überzahl spielen durfte. 

Matt Smaby hatte Thomas Holzmann niedergestreckt, aber der AEV fand nur selten in die Aufstellung und verzeichnete lediglich eine Möglichkeit, als Stieler aus kurzer Distanz an Aus den Birken scheiterte (18.). 

Besser machte es der EHC, als Jon Matsumoto kurz nach Ablauf der Strafe mustergültig für Flaake auflegte und dieser nur noch zum 1:0 einschieben musste (19.). Der AEV hatte zwar kurz vor Drittelende durch Michael Davies seine bis dahin beste Chance des Spiels (20.), aber es ging mit der knappen Münchner Führung in die Pause. 

Doppelschlag für Red Bull

Zu Beginn des zweiten Drittels agierte München dann offensiver und hatte bei 83 Sekunden doppelter Überzahl die Chance, zu erhöhen, aber die Panther verteidigten leidenschaftlich und überstanden diese Situation schadlos. 

Freuen konnte sich der AEV darüber aber nicht, denn kurz nachdem die Gäste wieder komplett waren, schlug der Meister zu - und das sogar doppelt. Zunächst erhöhte Christensen nach einer überragenden Kombination auf 2:0 (25.) und nur 56 Sekunden später fiel der dritte Treffer, als erneut Matsumoto auf Flaake querlegte und dieser wie schon beim 1:0 eiskalt vollstreckte (26.).

Stewart nahm direkt danach seine Auszeit, um den Spielfluss des Meisters zu stören, aber der Doppelschlag verfehlte seine Wirkung nicht und München drängte auf den vierten Treffer. 

Boutin zeigte aber mehrfach seine ganze Klasse und verhinderte weitere Treffer. In der 36. Minute war allerdings auch der Panthergoalie machtlos, als Jaffray mit einem verdeckten Handgelenksschuss unhaltbar ins rechte Kreuzeck traf. 

Boutin stark, Stieler verkürzt

Der Druck der Hausherren war bis zu diesem Zeitpunkt extrem hoch, aber nach dem 4:0 konnten sich die Panther endlich auch aus der Umklammerung befreien und kamen auch zu Chancen. 

Eine nutzte Stieler, als er nach einem Schuss von Trevor Parkes den Puck über die Linie bugsierte (38.). Und sogar das 4:2 war möglich, aber Aleksander Polaczek traf nur wenige Sekunden später nur die Latte (39.) und so blieb es nach 40 Minuten beim 4:1. 

Doch die kleine Hoffnung auf ein Comeback wurde im Schlussdrittel rasch zunichte gemacht, als Abeltshauser zuviel Platz hatte und per Handgelenksschuss auf 5:1 stellte (47.).

Rekis mit dem Endstand

Damit war die Partie entschieden, München tat in der Folgezeit nicht mehr als nötig und brachte den Sieg souverän über die Zeit. Kurz vor dem Ende besorgte Flaake mit seinem dritten Treffer - dieses Mal in Unterzahl - noch das sechste Tor des EHC (59.). Den Endstand besorgte Rekis kurz danach (59.).

Für die Panther geht es am kommenden Freitag mit einem weiteren Auswärtsspiel bei den Adler Mannheim weiter, ehe zwei Tage später die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven erstmals in der DEL im Curt-Frenzel-Stadion gastieren.