Augsburger Panther
16. Oktober 2016
Sonntag, 19:00
Curt-Frenzel-Stadion
5 : 3
(1:0 / 1:2 / 3:1)
29 Torschüsse 30
22 Strafen 20
Straubing Tigers

Schiedsrichter

Hauptschiedsrichter: Iwert, Schimm

Linienrichter: Kohlmüller, Kretschmer

Torschützen

1. Drittel:
1:0 (19:17) T.J. Trevelyan (Drew LaBlanc, Mark Cundari)

2. Drittel:
1:1 (23:59) Jeremy Williams (Austin Madaisky, Mike Connolly)
1:2 (30:15) Tim Miller (Adam Mitchell)
2:2 (39:48) Michael Davies (Evan Trupp, Brady Lamb)

3. Drittel:
3:2 (40:23) Drew LeBlanc (Brady LeBlanc, Thomas Holzmann)
4:2 (41:20) Brady Lamb (Thomas Holzmann, Drew LeBlanc)
5:2 (46:26) Thomas Holzmann (Mark Cundari)
5:3 (47:15) Adam Mitchell (Mike Hedden) 

Spielbericht

Die Augsburger Panther können doch noch gewinnen. Nach drei Pleiten in Serie siegte der AEV im bayrischen Derby gegen die Straubing Tigers verdient mit 5:3. Alle fünf Treffer durch T.J. Trevelyan (20.), Michael Davies (40.), Drew LeBlanc (41.), Brady Lamb (42.) und Thomas Holzmann (47.) fielen im Powerplay. Für die Tigers waren Jeremy Williams (24.), Tim Miller (31.) und Adam Mitchell (48.) erfolgreich.

Cundari und Meisner wieder dabei

Mark Cundari und Ben Meisner kehrten nach überstandenen Blessuren ins Team zurück. Mike Stewart konnte somit personell aus dem Vollen schöpfen. Und die Panther machten sofort klar, dass sie nach drei Niederlagen in Folge endlich wieder ein Erfolgserlebnis feiern wollten. 

Zwar hatten die Tigers, die zuletzt viermal in Serie das Eis als Verlierer verließen, die erste Chance des Spiels, aber danach übernahm der AEV die Kontrolle über das Spiel. 

Insgesamt zwölf Schüsse feuerten die Gastgeber im ersten Drittel auf das Tor von Matthew Climie ab, doch die Chancenverwertung war wie schon in den letzten Partien verbesserungsfähig. Drew LeBlanc verpasste beispielsweise das leere Tor (5.) und Trevor Parkes, Ben Hanowski (je 6.) und Jaroslav Hafenrichter (14.) vergaben teils beste Chancen. 

Grygiel an die Latte - Trevelyan trifft

Zudem traf Adrian Grygiel nur die Latte (12.). In der Schlussminute klappte es doch noch: In Überzahl legte LeBlanc hervorragend quer und Trevelyan musste nur noch einschieben (20.). 

Die Führung nach 20 Minuten war hochverdient - Jonathan Boutin musste nur einmal angreifen, als er gegen Mike Hedden zur Stelle war (7.). Doch mit Beginn des zweiten Durchgangs kippte die Partie, denn nun mischten auch die Gäste voll mit und tauchten gefährlich vor dem Panther-Goalie auf. 

Davies kratzte kurz nach Wiederbeginn den Puck von der Linie (23.), aber kurz danach war es soweit. Ebenfalls in Überzahl netzte Williams zum Ausgleich ein (24.). Die Partie wurde nun hitziger und nahm an Intensität zu. 

Straubing dreht das Spiel

Nach einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen Aleksander Polaczek und Hedden durften die Gäste ein weiteres Mal in Überzahl ran und wieder klappte es. Mitchell brachte den Puck scharf vors Tor und Miller netzte zum 1:2 ein (31.). Dieser Treffer zeigte Wirkung: 

Die Panther kamen kaum noch gefährlich vor das Tor der Tigers, aber zwei Strafen der Gäste hauchte dem AEV kurz vor Drittelende neues Leben ein. In doppelter Überzahl bediente Evan Trupp am langen Pfosten Davies, der problemlos zum Ausgleich einschoss (40.).

Und im dritten Spielabschnitt gingen die Panther - immer noch mit einem Mann mehr auf dem Eis - wieder in Führung, als LeBlanc eine Unaufmerksamkeit in der Defensive der Tigers zum dritten Treffer ausnutzte (41.). 

Panther treffen fünfmal in Überzahl

Und es kam noch besser, denn die Hausherren nutzten auch die das nächste Powerplay. Dieses Mal zog Lamb von der blauen Linie ab und traf auf Zuspiel von Holzmann zum 4:2 (42.). Und der AEV blieb dran und drängte auf den nächsten Treffer. 

Mit Erfolg, denn fünf Minuten später erzielten die Gastgeber ihren fünften Powerplay-Treffer des Abends. Dieses Mal war Holzmann erfolgreich und sorgte für die Entscheidung (47.). Straubing verkürzte zwar durch Mitchell noch einmal (48.), aber Boutin ließ keinen weiteren Treffer mehr zu. 

Zwar versuchten die Tigers bis zum Schluss alles und nahmen auch Climie frühzeitig vom Eis, aber die Punkte blieben an diesem Abend in Augsburg. Die Panther geben durch diesen Sieg nicht nur die rote Laterne ab, sondern ziehen auch an den Tigers vorbei. 

Für den AEV geht es am kommenden Wochenende bei den Eisbären Berlin weiter, ehe die Düsseldorfer EG im Curt-Frenzel-Stadion gastiert.