Augsburger Panther
22. September 2017
Freitag, 19:30
Curt-Frenzel-Stadion, Augsburg
4 : 0
(3:0 / 1:0 / 0:0)
44 Torschüsse 25
6 Strafen 16
Thomas Sabo Ice Tigers

Schiedsrichter

Hauptschiedsrichter: Marian Rohatsch, Markus Schütz

Linienrichter: Kilian Hinterdobler, Lukas Kohlmüller

Torschützen

1. Drittel:
1:0 (01:49) Thomas Holzmann (Daniel Schmölz, Arvids Rekis)
2:0 (06:47) Michael Davies (Matt White, Mark Cundari)
3:0 (12:26) Evan Trupp (Michael Davies, Matt White)

2. Drittel:
4:0 (36:41) Trevor Parkes (Matt White)

3. Drittel:
Keine Treffer 

Spielbericht

Die Augsburger Panther sind neuer Tabellenführer der DEL. Die Panther siegten am 5. Spieltag der Spielzeit 2017-18 nach einer ganz starken Leistung auch in der Höhe verdient mit 4:0 gegen den bisherigen Spitzenreiter Thomas Sabo Ice Tigers. Bei der geglückten Revanche des Viertelfinals der Vorsaison erzielten Thomas Holzmann (2.), Michael Davies (7.), Evan Trupp (13.) und Trevor Parkes (37.) die Treffer für den AEV. Ben Meisner gelang sein zweiter Karriere-Shutout in der DEL.

Frühe Führung durch Holzmann

Jaroslav Hafenrichter und Jonathan Boutin kehrten nach überstandenen Blessuren ins Team von Mike Stewart zurück. Im Tor setzte der Coach der Panther aber zunächst auf Meisner, Boutin nahm auf der Bank Platz. 

Und von dort konnte der Deutsch-Kanadier die frühe Führung für den AEV bejubeln. Nach einem schnellen Angriff zog Holzmann trocken ab und traf genau unter die Latte zum 1:0 (2.). Es war die erste Möglichkeit des Spiels, gab den Hausherren aber viel Selbstvertrauen und so blieben die Panther dran.

Andreas Jenike verhinderte erneut gegen Holzmann den schnellen Doppelschlag (3.), aber wenig später legte Augsburg doch nach. Nach einem weiten Pass von Mark Cundari behauptete Matt White stark die Scheibe, legte stark mit der Rückhand auf Davies ab und dieser hatte wenig Mühe den zweiten Treffer der Gastgeber zu erzielen (7.). 

Panther erhöhen

Diese waren aber gewarnt, denn Nürnberg hatte bereits bei den Eisbären und in Köln einen 0:2-Rückstand in einen Sieg gedreht. Die Panther wollten sich in diese Statistik nicht einreihen und drückten das Gaspedal weiter voll durch. 

Mit Erfolg, denn in Überzahl gelang das 3:0. Nach schöner Puckzirkulation musste Trupp letztlich den Puck nur noch ins verwaiste Tor einschießen (13.). Die Führung war auch in dieser Höhe verdient, denn Meisner musste kaum brenzlige Situationen entschärfen und auf der Gegenseite hätte White kurz vor der ersten Sirene sogar weiter erhöhen können (19.).

Im Mitteldrittel ließ es der AEV zu Beginn etwas ruhiger angehen, aber nach einigen Strafzeiten für die Ice Tigers hätten die Hausherren weitere Treffer erzielen können. 

Pföderl an die Latte, Parkes zum 4:0

Ein starker Jenike und seine Vorderleute verhinderten das schnelle 0:4 aber und hatten ihrerseits durch Pföderl eine erste Großchance. Der Nationalspieler traf aber nur die Latte (30.). Die Mehrzahl an hochkarätigen Möglichkeiten hatten aber weiterhin die Panther. 

Davies schoss jedoch über das Tor (32.) und David Stieler scheiterte aus kurzer Distanz an Jenike (36.). Der vierte Treffer war aber nur aufgeschoben, denn in ihrer Paradedisziplin Überzahl konnten die Panther wieder jubeln. Aus dem Slot schoss Parkes unhaltbar ins rechte Kreuzeck zum 4:0 ein (37.). 

Die Gäste wechselten in der zweiten Pause den Torhüter. Für Jenike kam Niklas Treutle ins Tor. Am Endresultat änderte das aber nichts mehr. 

Panther springen auf Platz eins

Zwar hatten die Gäste im Schlussdrittel mehr vom Spiel, aber die Panther verteidigten konsequent und ließen die bislang noch verlustpunktfreien Franken nur selten zur Entfaltung kommen. Und wenn es doch gefährlich wurde, war Meisner stets zur Stelle und ein sicherer Rückhalt. 

So blieb es auch nach 60 Minuten beim hochverdienten 4:0-Sieg. Der AEV springt dadurch von Platz drei auf eins und frührt die Tabelle mit 12 Zählern vor den Eisbären Berlin an. Nürnberg folgt dahinter mit der gleichen Punktausbeute.

Für die Panther geht es am Sonntag gleich mit dem nächsten Spitzenspiel weiter, wenn der AEV ab 16:30 Uhr seine Visitenkarte bei den Kölner Haien abgibt.