Augsburger Panther
15. Oktober 2017
Sonntag, 19:00
Curt-Frenzel-Stadion, Augsburg
2 : 3
(0:2 / 1:1 / 1:0)
29 Torschüsse 24
6 Strafen 10
Adler Mannheim

Schiedsrichter

Hauptschiedsrichter: Lasse Kopitz, Mark Lemelin

Linienrichter: Kilian Hinterdobler, Lukas Kohlmüller

Torschützen

1. Drittel:
0:1 (00:55) Phil Hungerecker (Chad Kolarik)
0:2 (08:26) Daniel Sparre (Marcel Goc, Kevin Maginot)

2. Drittel:
1:2 (32:46) Daniel Schmölz (Scott Valentin, Steffen Tölzer)
1:3 (35:14) Carlo Calaiacovo (Chad Kolarik)

3. Drittel:
2:3 (54:04) Drew LeBlanc (Trevor Parkes, T.J. Trevelyan) 

Spielbericht

Die Augsburger Panther mussten zwei Tage nach dem Auswärtssieg bei den Fischtown Pinguins einen Rückschlag hinnehmen. Der AEV verlor zu Hause gegen die Adler Mannheim knapp mit 2:3. Die Augsburger Treffer erzielten Daniel Schmölz (33.) und Drew LeBlanc (55.). Für Mannheim waren Phil Hungerecker (1.), Daniel Sparre (9.) und Carlo Colaiacovo (36.) erfolgreich.

Mannheim trifft früh

Vor dem Spiel wurden zunächst noch Aleksander Polaczek (800 DEL-Spiele), Steffen Tölzer (600 DEL-Spiele) und Arvids Rekis (500 DEL-Spiele) für ihre Jubiläen geehrt. 

Als es dann losging erwischten die Panther einen miserablen Start, denn Mannheim traf gleich mit der ersten Chance. Chad Kolarik lupfte die Scheibe bei einem Konter in die Mitte und dort zimmerte Hungerecker diese mit der Rückhand unhaltbar ins rechte Kreuzeck (1.).

Die Panther, die im Vergleich zum Dreier in Bremerhaven kurzfristig auf Mark Cundari verzichten mussten, hatten kurz danach durch Trevor Parkes ihre erste gute Chance, aber Dennis Endras parierte stark (4.). 

Sparre erhöht nach Zauber-Solo

Die Anfangsphase gehörte aber den Gästen, die prompt erhöhten. Sparre setzte gegen die gesamte AEV-Defensive zum Solo an, ließ mehrere Gegenspieler stehen und überwand auch Boutin mit seinem Schuss unter die Latte (9.).

Die Hausherren kamen danach besser ins Spiel und hatten durch Drew LeBlanc die riesen Chance auf den Anschlusstreffer, aber Endras stand erneut im Weg (10.). Im ersten Powerplay traf Thomas Holzmann zudem nur den Pfosten (12.). 

AEV verzweifelt an Endras

In der Schlussphase des ersten Durchgangs scheiterten außerden noch David Stieler, Jaroslav Hafenrichter (je 17.) und Thomas Holzmann in aussichtsreicher Position. Die Panther hatten auch zu Beginn des zweiten Drittels mehr vom Spiel, fanden aber keinen Weg vorbei am überragenden Endras. 

Vor allem bei einer Doppelchance aus kurzer Distanz von Holzmann zeichnete sich der ehemalige Augsburger aus (27.). Auch in der Paradedisziplin Powerplay wollte es nicht klappen. Als die Panther für 99 Sekunden sogar mit zwei Mann mehr agieren durften, deckten die Hausherren das Gästetor mit Schüssen zu. Einzig ein Treffer wollte trotz zahlreicher Großchancen nicht fallen. 

Colaiacovo kontert Schmölz' Anschlusstreffer

Einige Minuten danach konnte der AEV aber doch jubeln. Schmölz fuhr ins Mannheimer Drittel, zog verdeckt aus dem Handgelenk ab und setzte den Puck genau über Endras' Fanghand in den Winkel (33.). 

Doch Mannheim hatte eine Antwort parat und schlug in Überzahl postwendend zurück, als Colaiacovo aus der Distanz abzog und zum 1:3 einschoss (36.). 

Dieser Treffer zeigte Wirkung und die Adler waren im restlichen Verlauf des Mitteldrittels tonangebend, aber es ging mit dem Zwei-Tore-Rückstand aus Augsburger Sicht ins dritte Drittel. 

Dort passierte lange nichts, denn die dezimierten Gäste verteidigten leidenschaftlich und hielten die anrennenden Panther geschickt vom eigenen Tor fern. 

Sechs Minuten vor dem Ende wurde es aber doch noch spannend, als der AEV aus dem Nichts zum erneuten Anschlusstreffer kam. Parkes und Trevelyan arbeiteten die Scheibe zum Tor, LeBlanc umkurvte Endras und schob zum 2:3 ein (55.). 

Treffer von LeBlanc kommt zu spät

Die Panther warfen nun alles nach vorne, brachten den Puck konsequent zum Tor und nahmen auch Boutin frühzeitig vom Eis. Der Ausgleich fiel aber nicht mehr und so nehmen die Adler die Punkte mit in die Kurpfalz. 

Für den AEV steht am Freitag das nächste Heimspiel auf dem Programm, wenn die Düsseldorfer EG ihre Visitenkarte im Curt-Frenzel-Stadion abgibt. Zwei Tage später müssen die Fuggerstädter bei den Straubing Tigers ran.