17. September 2023
Sonntag, 19:00
Curt-Frenzel-Stadion, Augsburg
Augsburger Panther
2 : 3
(0:0 / 1:3 / 1:0)
Löwen Frankfurt
(0:0 / 1:3 / 1:0)
37 Torschüsse 26
39 Strafen 20

Schiedsrichter

Hauptschiedsrichter: Frano, Palkovi

Linienrichter: Schwenk, Tschirner

Torschützen

1. Drittel:
Keine Treffer 

2. Drittel:
0:1 (22:40) Joseph Cramarossa (Eugen Alanov, Cody Kunyk)
0:2 (26:44) Nathan Burns (Eugen Alanov, Lua Niehus)
0:3 (29:22) Cameron Brace (Brett Breitkreuz)
1:3 (37:15) Anrei Hakulinen (Luke Esposito, Mick Köhler)

3. Drittel:
 
2:3 (46:56) Luke Espsito (Zack Mitchell) 

Spielbericht

Die Augsburger Panther haben auch das erste Heimspiel der neuen Saison in der PENNY DEL verloren. Gegen die Löwen Frankfurt unterlag der AEV mit 2:3. Die Augsburger Tore erzielten Anrei Hakulinen (38.) und Luke Esposito (47.). Für die Löwen waren Joseph Cramarossa (23.), Nathan Burns (27.) und Cameron Brace (30.) erfolgreich. 

SACHER FÄLLT AUS

Neben David Warsofsky, Simon Sezemsky und Justin Volek musste Headcoach Christof Kreutzer auch auf den leicht verletzten Mirko Sacher verzichten. Für den Verteidiger rückte Tim Schüle ins Lineup. Im Tor stand erneut Dennis Endras, aber der hatte im ersten Drittel wenig zu tun. 


Der AEV war zu Beginn eindeutig spielbestimmend und machte mächtig Druck. Vor allem die bereits in Wolfsburg starke Foirmation mit Esposito, Hakulinen und Jere Karjalainen wusste immer wieder zu gefallen. 

PANTHER BESTIMMEN ERSTES DRITTEL

Die Panther erspielten sich auch einige Möglichkeiten, aber Frankfurt verteidigte das eigene Tor geschickt. Die größte Chance zur Führung ließen die Gastgeber ungenutzt, als man über eine Minute zwei Mann mehr auf dem Eis hatte, aber die doppelte Überzahl brachte kein Tor. Zwar feuerten die Panther viele Schüsse auf das Tor von Joseph Cannata ab, aber es blieb beim 0:0. 

Kurz vor Drittelende hatten dann auch die Gäste zwei gute Möglichkeiten, durch Dominik Bokk, aber Endras konnte sich auszeichnen und sorgte dafür, dass im ersten Durchgang keine Treffer fielen. 

Dies änderte sich dann im Mitteldrittel und es waren die Löwen, die erstmals jubeln konnten. Nach einem überragenden Zuspiel von Eugen Alanov tauchte Cramarossa alleine vor Endras auf und versenkte eiskalt zum 0:1 (23.). 

LÖWEN EISKALT VOR DEM TOR

Am Spiel änderte das zunächst aber nichst. Die Panther waren weiter das aktivere Team und spielten mutig nach vorne. T.J. Trevelyan hatte den Ausgleich auf dem Schläger, aber auch er fand keinen Weg an Cannata vorbei (25.). 

Deutlich effizienter waren auf der anderen Seite aber die Löwen. Nach einem Schuss von der blauen Linie herrschte Unordnung vor dem Augsburger Gehäuse, aber Bruns behielt die Übersicht und staubte ab (27.). 

Kurz danach der nächste Hochkaräter für den AEV, als Schüle völlig freistehend vor dem Frankfurter Tor an die Scheibe kam, aber ebenfalls scheiterte (28.). Im direkten Gegenzug mussten die Hauherren eine Strafe nehmen und während des fälligen Unterzahlspiels legten die Hessen nochmal nach. Torschütze war Brace (30.). 

HAKULINEN VERKÜRZT

Dieser Treffer zeigte Wirkung bei den Panthern. Frankfurt war nun frischer und kontrollierte das Spiel. Augsburg tat sich in dieser Phase extrem schwer, Akzente in der Offensive zu setzen, kam aber aus dem Nichts doch zum ersten Treffer. Hakulinen traf dabei aus ganz spitzem Winkel sehenswert genau unter die Latte und sorgte noch einmal für Hoffnung für das Schlussdrittel (38.). 

Dort mussten die Panther aber zunächst erstmal lange in Unterzahl spielen. Nach einem Check gegen Chad Nehring entschieden die Unparteiischen nach Videostudium auf Check gegen den Kopf und schickten Niklas Andersen frühzeitig in die Kabine. Doch der AEV überstand diese Situation nicht nur, sondern war dabei sogar noch gefährlicher. Immer wieder konnte man Kontern und eine dieser Chancen nutzten die Hausherren auch: 

UNTERZAHL-TOR VON ESPOSITO REICHT NICHT ZUM PUNKTGEWINN

Zack Mitchell legte auf Esposito quer und der traf zum 2:3 (47.). Doch danschließend taten sich die Panther gegen defensiv stabile Hessen schwer. Erst als Endras zwei Minuten vor dem Ende vom Eis ging wurde es nochmal gefährlich, aber der Ausgleich wollte nicht mehr fallen. 

Weiter geht es für die Panther am kommenden Freitag mit dem nächsten Heimspiel, wenn die Eisbären Berlin zu Gast sind. Zwei Tage später steht das Derby gegen die Nürnberg Ice Tigers auf dem Spielplan.