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27.01.2013 | Krefeld Pinguine - Augsburger Panther

Datum: 27.01.2013 16:30
Schiedsrichter: Brill, Fischer (Gemeinhardt, Schrader)

Statistik

Krefeld Pinguine Teamlogo
Krefeld Pinguine Augsburger Panther
4 Ergebnis
3
(3:0 / 1:2 / 0:1)
 
28 Torschüsse 22
22 + 5+20 (Zeiler) + 20 Brown Strafminuten 18

Torschützen

1. Drittel:

1:0 05:33 Sinan Akdag (Daniel Pietta, Kyle Sonnenburg)
2:0 09:30 Andreas Driendl (Richard Pavlikovsky, Boris Blank)
3:0 10:47 Martin Schymainski (Daniel Pietta, Kyle Sonnenburg)

2. Drittel:

4:0 22:50 Herberts Vasiljevs (Andreas Driendl, Boris Blank)
4:1 28:56 Ryan Thang (Daryl Boyle, Peter Flache)
4:2 30:29 Stephen Werner (J.D. Forrest, Rob Brown)

3. Drittel:

4:3 48:19 Peter Flache (Tobias Draxinger)


Spielbericht

Die Augsburger Panther mussten sich beim direkten Playoff-Konkurrenten Krefeld Pinguine mit 3:4 geschlagen geben. Dabei lagen die Panther nach knapp 23 Minuten bereits mit 0:4 zurück, ehe Ryan Thang (29.), Stephen Werner (31.) und Peter Flache (49.) eine furiose Aufholjagd starteten, die aus der Sicht des AEV leider nicht mit Punkten belohnt wurde.

Panther verschlafen Anfangsphase

Die Panther, die weiterhin auf den verletzten Brian Roloff verzichten mussten, gingen mit der gleichen Mannschaft wie gegen die Düsseldorfer EG in die Partie, verschliefen den Start aber komplett. Bereits in der ersten Minute hatten die Krefelder, die zuletzt sieben Pleiten in Serie hinnehmen mussten, gute Chancen. Daniel Pietta scheiterte aus spitzem Winkel an Ehelechner und auch Boris Blank, Herberts Vasiljevs und Andreas Driendl brachten den Puck nicht im Augsburger Tor unter. Auf der Gegenseite hatte Mario Trabucco kurz darauf völlig freistehend die große Chance, Augsburg in Führung zu bringen, scheiterte jedoch an Scott Langkow (3.). Dies rächte sich postwendend, denn so waren es die Hausherren, die das erste Tor des Spiels erzielten.

Krefeld trifft dreifach

Sinan Akdag setze sich an der Bande durch und bezwang Ehelechner mit einem platzierten Schuss ins lange Eck (6.). Und es kam noch schlimmer für den AEV, denn die spielbestimmenden Krefelder nutzten ihre Chancen konsequent aus. Richard Pavlikovsky bediente Driendl, der gut abfälschte, so dass Ehelechner abermals das Nachsehen hatte (10.) und nur 77 Sekunden später stand es sogar 3:0. Pietta setzte sich über die rechte Seite stark durch, bediente Martin Schymainski in der Mitte, und dieser musste den Puck nur noch ins leere Tor schieben (11.).

Conti ersetzt Ehelechner

Damit war für Ehelechner Feierabend, Leo Conti durfte für ihn ran und wurde sofort beschäftigt, denn nach einer Spieldauerdisziplinarstrafe gegen John Zeiler bot sich den Gastgebern die große Chance auf den vierten Treffer. Doch obwohl Blank (16.), Francois Methot (17.) und Adam Courchaine (17., 19.) gute Chancen hatten, ließ die Pantherdefensive im ersten Drittel keinen weiteren Treffer zu.

Vasiljevs erhöht auf 4:0

Im Mitteldrittel schlug es aber kurz nach Wiederbeginn zum vierten Mal ein, als sich Blank durchsetzte, Vasiljevs am Bullykreis bediente und dieser mit einem platzierten Schuss aus dem Handgelenk Conti zum ersten Mal bezwang (23.). Und Krefeld drückte immer weiter, konnte ein weiteres Powerplay jedoch nicht nutzen und so kamen die Panther praktisch aus dem Nichts zum ersten Treffer.

Thang und Werner verkürzen

Daryl Boyle setzte sich gut gegen Elia Ostwald durch, bediente Thang in der Mitte, der Langkow keine Chance ließ (29.). Kurz darauf durften auch die Augsburger erstmals im Powerplay entreten und als 21 Sekunden nach Kyle Sonnenburg auch Mitja Robar auf die Strafbank musste, schlug der AEV zu: In Billiard-Manier beförderte Stephen Werner den Puck über die Linie und ließ die Panther wieder hoffen (31.). Beide Teams hatten in der Folge weitere Powerplay-Situationen, aber ein Treffer wollte im zweiten Abschnitt trotz Chancen auf beiden Seiten nicht mehr fallen. Das Schlussdrittel bot den 4266 Zuschauern dann deutlich weniger Torsezenen als die ersten beiden Drittel.

Flache macht es wieder spannend

Augsburg war bemüht, konnte sich gegen die nun tief stehenden Krefelde aber kaum nennenswerte Chancen erspielen. Interessant wurde es erst, als Peter Flache einen Abpraller nach einem Schuss von Tobias Draxinger über die Linie stocherte (49.). Die Panther wollten jetzt unbedingt noch etwas Zählbares aus der Seidenstadt mitnehmen, aber Krefeld hielt gut dagegen. Die große Ausgleichschance bot sich dem AEV, als Pavlikovsky vier Minuten vor dem Ende auf die Strafbank musste, aber die Krefelder Defensive hielt.

Brown kassiert zwei Disziplinarstrafen

Kurz darauf schickte das Schiedsrichtergespann Rob Brown ebenfalls für zwei Minuten in die Kühlbox, woraufhin dieser sich so massiv beschwerte, dass er zwei 10-Minuten-Strafen erhielt und automatisch vom Eis musste. Damit waren auch die letzten Hoffnungen des AEV zerstört, der nun am kommenden Freitag in Nürnberg versuchen will, Punkte einzusammeln.

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